Handan Jazbinsek
Heilpraktikerin für psychotherapie

Trennungsberatung bei Trennungsunfähigkeit

Eine Trennung ist immer mit Schmerz verbunden. Sowohl für den Trennungswilligen wie auch für den Partner. Dieser Schmerz ist natürlicherweise, also unvermeidlich, mit dem Prozess der Trauer verknüpft und muss nicht ausgehalten werden. Hier dient die Psychotherapie dem Verarbeitungsprozess des Liebeskummers, dessen Schwere mit den Symptomen einer schweren Depression vergleichbar sein kann.

Die psychologische Trennungsberatung richtet sich jedoch an Trennungswillige, die den Schritt aus der gescheiterten Beziehung heraus nicht schaffen.

Es liegt also eine Trennungsunfähigkeit vor. Lebensträume werden aufgeschoben oder aufgegeben, die unbefriedigende Paarsituation wird ausgehalten und wirkt sich auf seelische und körperliche Gesundheit aus:


Zweifel mit Grübeln, Loyalitätskonflikt

Verlustängste, Panikattacken und Kreation einer Lebenslüge

Schuldgefühle mit Selbstvorwürfen

Ungeschehenmachen durch "Flucht nach vorne" (Heirat, Zeugung eines Kindes)

Angst vor Verlust des Ansehens, der sozialen und finanziellen Sicherheit

Tendenz zu fatalistischer Resignation und Selbstaufgabe

Schlaf-, Appetit- und sexuelle Funktionsstörungen, Suchtverhalten

Antriebslosigkeit, Aggressivität, Verlust der Lebensfreude, Depressionen

Schmerzen, Entstehung oder Verschlechterung von körperlichen Mangelerscheiungen und Erkrankungen


Die psychologische Beratung dient der Beendigung der mit der Trennungsunfähigkeit verbundenen Belastung und zur Klärung und Ausräumung der diversen bewussten und unbewussten Einwände vor der Trennung. Zugrundeliegende unbewusste Glaubenssätze und Ängste und bereits vorhandene seelische und psychosomatische Erkrankungen können im Rahmen tiefergehender psychotherapeutischer Sitzungen erkannt und die adäquate behandlung eingeleitet werden.


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